Anleitung:
Tragen Sie in dieses Formular wieder die Angaben zu dem Rohprotein und Rohfett der „Analytischen Bestandteile“ des Etiketts ein und ergänzen Sie es unter dem Punkt „Kohlenhydrate % (Ihr Wert)“ mit dem selbst errechneten Wert aus dem Formular „Kohlenhydrat-Rechner“. Es reicht aus, wenn Sie die Zahl mit einer Stelle nach dem Komma gerundet angeben.

WICHTIG: Nehmen Sie NICHT den Wert bezogen auf die Trockensubstanz! Bei der Energieberechnung handelt es sich um den tatsächlichen Energiegehalt von 100 g Ihres Futters.

Futter 1:

Futter 2:

Auswertung

Um ein Katzenfutter qualitativ bewerten zu können, ist neben der Beurteilung der einzelnen Bestandteile in der Zutatenliste auch der prozentuale Kohlenhydratanteil an der Gesamtenergie sehr wichtig.

Kohlenhydrat-Anteil weniger als 10 %

Da der maximale Kohlenhydrat-Anteil im Futter einer Katze maximal 10 % betragen darf, ist jedes Futter für Katzen geeignet, dass einen Wert unter 10 % besitzt.

Besser wäre ein noch geringerer Wert, da Katzen auf eine Zufuhr von Kohlenhydraten über die Nahrung zur Energiegewinnung nicht angewiesen sind. Im Gegenteil fehlt ihnen sogar ein Enzym, damit sie Stärke aufspalten können.

Kohlenhydrat-Anteil mehr als 10 %

Dieses Futter ist absolut ungeeignet für Katzen. Wird es über einen längeren Zeitraum gefüttert, können sich im Laufe der Zeit Befindlichkeitsstörungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen entwickeln.

Der Stoffwechsel einer Katze ist nicht an eine größere Zufuhr von Kohlenhydraten angepasst und läuft anders ab, als der eines Hundes oder gar eines Menschen.

18 Kommentare

Gisela · 10. August 2021 um 17:32

Hallo Tanja,
wollte mich ganz herzlich für den Kohlenhydratrechner bedanken. Das hat mir sehr geholfen bei der Suche nach dem richtigen Futter. Bei meiner Katze wurde Diabetes diagnostiziert und es gestaltet sich bei Lucy echt schwierig, ihr 2 x am Tag zur gleichen Uhrzeit Insulin zu spritzen, geschweige denn regelmäßig den Blutzucker zu messen. Gelingt mir nur sehr selten. Austricksen kann ich sie auch nicht. Deshalb versuche ich über das Futter die Diabetes zu regulieren. Das meiste Diabetesfutter, ob trocken oder nass, hat einen sehr hohen NfE-Anteil. Habe durch Zufall zwei Trockenfutter gefunden, deren Anteil unter 10 % liegt.
Liebe Grüße
Gisela

    Tanja · 10. August 2021 um 19:48

    Hallo Gisela,

    vielen lieben Dank für Ihre Rückmeldung zu dem Kohlenhydratrechner. Es freut mich, dass er Ihnen bei der Futtersuche eine gute Hilfe ist. Über die Nahrung kann man sehr viel erreichen, gerade auch bei Diabetes, wenn man auf einen sehr niedrigen Kohlenhydratanteil achtet.
    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Katze alles Gute und drücke die Daumen, dass Sie vielleicht bald kein Insulin mehr spritzen müssen 🙂

    Liebe Grüße
    Tanja

Petra · 1. August 2021 um 19:21

Hallo Tanja,
meine Katze (klein, ca 5 Jahre) wiegt 4,9 kg und muss abnehmen. Sie ist ziemlich moppelig und eine extreme Urwampe. Nach einem Jahr hab ich es nun geschafft, sie auf MF umzustellen. Sie frisst allerdings derzeit nur Pferd pur von Catz finefood. Jetzt hab ich bei der Energieberechnung festgestellt, dass der prozentuelle Anteil der KH bei 14% liegt, beim KH-Rechner waren es 3,9, da dachte ich noch, ich wäre im guten Bereich. Hab ich jetzt irgendwo einen Denkfehler? Finde das Thema recht kompliziert….wäre auch für Abnehmtipps sehr dankbar. VG Petra

    Tanja · 2. August 2021 um 10:17

    Hallo Petra,
    die im ersten Schritt errechnete Menge an Kohlenhydraten in Gramm kann sehr stark von dem prozentualen Anteil der KH an der Gesamtenergie abweichen, da der Wasseranteil des Nassfutters bei der Kalorienberechnung für 100 Gramm Futter auch eine Rolle spielt. Zudem haben Fette mehr als doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate und Eiweiß.
    Aus diesem Grund ist es besser, den Anteil der Kohlenhydrate an der Gesamtenergie zu berechnen und zu vergleichen, als „nur“ die Menge der Kohlenhydrate in Gramm zu berechnen und zu beurteilen.

    Ein Nassfutter kann beispielsweise einen geringen Kohlenhydratgehalt haben. Hat es zusätzlich auch einen größeren Wasseranteil und ist nicht besonders fettreich, ist die Gesamtenergie auf 100 g Futter bezogen geringer, als wenn es z. B. mehr Fett enthält. Dadurch muss man mehr von dem Futter füttern, um den Kalorienbedarf zu decken und man füttert automatisch mehr Kohlenhydrate im Vergleich zu dem Futter, das einen höheren Fettanteil hat.

    Ich hoffe, es ist so ein wenig klarer geworden, warum man unbedingt den prozentualen Anteil der KH an der Gesamtenergie mit berechnen sollte.

    Zum Abnehmen empfehle ich eine artgerechte Nahrung zu nehmen, also mit wenig KH. Man kann die Menge 40 bis 60 % vom Normalbedarf für das Gewicht reduzieren. Der Normalbedarf wird mit 60 kcal pro Kilogramm des aktuellen Körpergewichtes berechnet. Ich würde aber die Futterreduktion langsam beginnen und dann steigern.

    Ebenso kann es hilfreich sein, die Tagesmenge auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag aufzuteilen, wenn es zeitlich machbar ist. Für die Verdauung des Futters wird auch Energie benötigt und man kann somit das Abnehmen unterstützen.

    Ich hoffe, die Infos helfen weiter 🙂

    Viel Erfolg und liebe Grüße
    Tanja

Simone · 21. Mai 2021 um 22:11

Hallo,
wir haben seit kurzem einen 14 jährigen Kater aus dem Tierheim der mind 2 kg abnehmen muss. Aktuelles Gewicht beträgt 8,4 kg.

Ich habe nun hochwertiges Futter raus gesucht (Animonda Senior) und komme auf 97,256 kcal auf 100 g. Bei einem kcal Bedarf zur Abnahme von 400 kcal (80 x 5 kg} wären es ca 400 g Futter am Tag. Das erscheint mir aber sehr viel! Wo habe ich den Fehler?

Hier noch mal die Daten vom Futter: Protein 10 %, Fett 7 %, Rohfaser 0,4 %, Rohasche 1,8 %, Feuchtigkeit 80 %.

Viele Grüße
Simone

    Tanja · 22. Mai 2021 um 15:52

    Hallo Simone,
    400 kcal sind bei einem Gewicht von 8,4 kg wirklich etwas viel. Ich habe eine andere Berechnungsweise für die „Abnehmkalorien“, die ich Ihnen hier einmal aufschreibe:

    Bei älteren, etwas inaktiveren Katzen geht man von einem Erhaltungsbedarf von ca. 60 kcal pro kg Körpergewicht aus. Das entspricht bei Ihrem Kater 504 kcal. Mit dieser Energie würde er theoretisch sein jetziges Gewicht halten.

    Zu Abnehmen kann man diesen Energiebedarf um 40 bis maximal 60 Prozent reduzieren, sodass eine Energiemenge von ca. 300 bis 200 kcal pro Tag bei Ihrem Kater zu einer Gewichtsabnahme führen müsste. Ich würde es zunächst für eine Zeit mit 300 kcal probieren und dann weiter reduzieren, wenn sich nichts tut. 200 kcal sind aber die Untergrenze, weiter sollte nicht reduziert werden, damit Ihr Kater keinen Nährstoffmangel bekommt. Da das Futter knapp 100 kcal pro 100 g hat, entspricht die Energiemenge auch gleichzeitig der Futtermenge von Animonda Senior.

    Bei älteren Tieren muss man auch immer bedenken, dass sie einen langsameren Stoffwechsel haben als junge Tiere und dem ganzen etwas mehr Zeit geben.
    Ich drücke Ihnen die Daumen, dass es funktioniert und Ihr Kater abnehmen kann 🙂

    Liebe Grüße und alles Gute
    Tanja

      Simone · 22. Mai 2021 um 22:56

      Hallo Tanja,
      vielen lieben Dank für die schnelle, ausführliche Antwort! Dann werde ich das so mal probieren und lieben Dank fürs Daumen drücken!
      Schöne Pfingsten
      Simone

Christian Breil · 9. September 2020 um 10:56

Überall heißt es, über 10% Kohlehydratanteil ist zu hoch, aber nirgends wird ein Futter angeboten, welches weniger als 22% hat…

    Tanja · 9. September 2020 um 11:14

    Hallo Christian,

    Nassfutter gibt es viele mit einem geringen KH-Anteil, dagegen ist es bei Trockenfutter schon aufgrund der Herstellungsweise nicht möglich, einen für Katzen artgerechten KH-Anteil im Futter zu haben. Die häufigste Herstellungsweise ist die Verwendung eines Extruders, der eine gewisse Stärkemenge (für ein Katzenfutter viel zu hoch) benötigt, damit überhaupt Pellets entstehen können 🙁

    Liebe Grüße
    Tanja

    Sarah · 17. Januar 2021 um 0:17

    Probier mal Animonda Carny, das hat einen 3%igen Kohlenhydrat-Anteil.

    Liebe Grüße

Jeanette · 4. September 2020 um 14:49

Kann das stimmen ? Ich habe den NfE für MAC`s Lamm und Rind berechnet und komme auf einen Wert von – 4 % kann das stimmen und was bedeutet das ?

    Tanja · 4. September 2020 um 16:06

    Hallo Jeanette,

    ich habe mir die Analytischen Bestandteile aus dem Online-Shop von Pets Premium für die Sorten Rind und Lamm mit Karotte herausgesucht und einmal per Hand und mit dem KH-Rechner nachgerechnet. Ich beide Male dieselben Werte erhalten. Für Rind einen NfE-Wert von 0,1% und für Lamm & Karotte einen Wert von 0,5%, ist beides also ok. Evtl. könnte es ein Druckfehler sein, wo Du Deine Werte abgelesen hast oder ein Tippfehler bei der Zahleneingabe 🙂

    Ich hatte aber schon mal einen Fall gehabt, da ist tatsächlich auch ein negativer Wert herausgekommen. In dem Fall ist es falsche Angabe der Analysewerte vom Hersteller, denn es kann nicht mehr als 100% in einer Dose enthalten sein.

    Liebe Grüße
    Tanja

Tabea · 19. Juni 2020 um 20:00

Hallo Tanja,
ich habe ein Futter eingetragen, welches ich eine ganze Zeit verwendet habe. Dieses hat einen Kohlenhydratwert von 3%.
https://www.zooroyal.de/animonda-katzen-nassfutter-carny-adult-rind-pute-kaninchen-6x200g#composition

Ein anderes Futter, mit 99% Fleisch, kommt auf 6% Kohlenhydratanteil.
https://www.zooroyal.de/mjamjam-mahlzeit-mit-leckeren-herzen-6x800g#composition

Wie kann das sein? Es sollte doch besser sein… wenn ich mir grob die analytischen Bestandteile angucke, ist mehr 0,5 Rohprotein und 0,5 mehr Fett enthalten. Kann die Feuchtigkeit, welche um 2% gerringer ist, so ausschlaggebend sein?

Vielleicht kannst du mir da ja weiter helfen =)

Liebe Grüße

    Tanja · 20. Juni 2020 um 9:38

    Hallo Tabea,

    bei Nassfuttern ist es tatsächlich so, dass schon geringe Prozentunterschiede, auch beim Feuchtigkeitsgehalt, größere Unterschiede ausmachen, als man zu nächst von der Zusammensetzung her denkt.

    Ich habe mir beide Menüs von Dir einmal angeschaut und auch in den Rechner eingegeben. Es ist alles korrekt und kein Bedienungsfehler von Dir. Der ersten Berechnung liegt eine ganz einfache Rechnung zugrunde, mit der Du die Werte auch „händisch“ nachrechnen könntest:

    Nfe % (prozentualer Kohlenhydratanteil) = 100 minus Rohprotein minus Rohfett minus Rohasche minus Rohfaser minus Feuchtigkeit

    Wenn man sich die Zutatenliste der beiden Menüs anschaut, enthält Menü 1 65% tierische Bestandteile und Mineralstoffe (ohne Mengenangabe), der Rest müsste Wasser sein, das laut Futtermittelverordnung nicht deklariert wird.

    Menü 2 enthält laut Deklaration 99% tierische Bestandteile und 1% Mineralstoffe. Es ist aber unmöglich, die Zutaten ohne jegliche Zugabe von Wasser in den Dosen zu garen, denn sonst würden sie in den Dosen praktisch „anbrennen“. Aus Gründen der Haltbarkeit werden die Zutaten oft tiefgefroren transportiert und dann verarbeitet. Um das Gewicht zu erhöhen, wird beim Einfrieren Wasser zugesetzt, das nicht extra angegeben werden muss. So würde sich beim Menü 2 erklären, warum trotz 99% tierischer Anteil keine Differenz mehr für den Wasseranteil vorhanden ist und es trotzdem einen Feuchtigkeitsgehalt von 77% hat, der nicht rein aus den Zutaten stammen kann.

    Um nun ein Futter beurteilen zu können, muss man sich natürlich die Zutatenliste anschauen, was überhaupt an Bestandteilen verwendet wurde, danach die Analytischen Bestandteile und schließlich noch eine Berechnung der prozentualen Verteilung der Energie, wieviel Energie aus KH, Fetten und Eiweißen stammt. Für diese Verteilung gibt es einen Richtwert, an dem man sich orientieren kann und der in der Auswertung zu finden ist.

    Je nach Zutaten, auch wenn die Kohlenhydratquelle von der Mengenangabe erstmal sehr niedrig ist, kann es trotzdem einen etwas höheren KH-Anteil ergeben, denn auch in Leber und Muskelfleisch sind Kohlenhydrate in der Speicherform Glykogen enthalten. Aber auch das Verhältnis zu den anderen Werten wie Feuchtigkeit, Protein und Fett spielt bei der Berechnung eine Rolle, auch wenn es nur sehr kleine Differenzen sind.

    Ich hoffe, ich konnte Dir bei Deiner Frage weiterhelfen. Wenn noch etwas unklar ist, melde Dich gerne 🙂

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Tanja

Aline Hosang · 9. Januar 2020 um 16:10

Guten Abend,

ich habe den Test für zwei Futtersorten, die ich füttere, durchgeführt und bin bei allen auf einen Wert weit über 10% gekommen. Können Sie denn ein Futtermittel (sowohl Nass- als auch Trockenfutter) für Katzen empfehlen, dass den Bedingungen für ein gesundes Katzenleben und Gewicht ermöglicht? Worauf sollte man denn beim Futterkauf achten? Was die Bestandteile angeht?
Herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
A.Hosang

    Tanja · 9. Januar 2020 um 16:46

    Hallo Aline,
    Trockenfutter ist für Katzen gar nicht empfehlenswert, da bei dieser Fütterung der Flüssigkeitsbedarf immens hoch ist und meistens nicht über das zusätzliche Wassertrinken gedeckt werden kann. Wenn überhaupt, dann höchstens als Leckerli in kleiner Menge.
    Beim Nassfutter sollte darauf geachtet werden, dass es möglichst voll deklariert ist, d.h. dass alle Zutaten mit Mengenangabe auf dem Etikett genannt werden. Künstliche Zusatzstoffe sollten möglichst nicht vorhanden sein, denn es ist möglich, ein Katzenfutter rein aus natürlichen Zutaten bedarfsgerecht herzustellen. Je weniger künstliche Zusatzstoffe oder Füllstoffe, Bindemittel etc. verwendet werden, desto weniger wird der Körper mit Stoffen belastet, die er nicht verwerten kann und die auf Dauer schädlich sein können.

    Ich gebe Ihnen hier einmal den Link zu meiner Lieblingsfirma, bei der wir schon seit über 7 Jahren die Produkte für unsere Tiere kaufen. Es gibt sicherlich noch andere Firmen, die hochwertige Katzennahrungen herstellen, aber Sie können sich diese Menüs von der Zusammensetzung her anschauen und sie als Vergleich nutzen.

    Alles Gute für Sie und Ihre Katze!
    Liebe Grüße, Tanja 🙂

Alexandra · 1. November 2016 um 14:21

Da kann etwas nicht ganz stimmen:
almo nature legend Hühnerbrust
75 % Hühnerbrust, 24% Hühnerbrühe 1% Reis 70 g Dose analytische Bestandteile Rphprotein 17%, Rohfaser 0,1%, Rohöle und Rohfette 0,5%; Rohasche 1%, Feuchtigkeit 77 % 742 Kcal/kg
Hier nun der berechnete Kohlenhydrat-Anteil des Futters (gerundet): 4 % bzw. g pro 100 g Futter (g/100g)
Lt Ihrer Berechnung bin ich dann bei 18% Prozentualer Anteil (gerundet) der Kohlenhydrate an der Gesamtenergie: also ungeeignet.

    Tanja · 1. November 2016 um 17:34

    Hallo Alexandra,

    es ist bei dem geringen Reisanteil zwar kaum zu glauben, aber das Ergebnis des Rechners stimmt.
    Zum besseren Verständnis schreibe ich hier einmal den Rechenweg auf:

    Zunächst haben Sie den prozentualen Kohlenhydratanteil in dem ersten Formular berechnet. Auf dem Wert kommt man, wenn von der Zahl 100 die Werte der analytischen Bestandteile (Rohprotein, Rohfett, Rohasche, Rohfaser und die Feuchtigkeit) abgezogen werden. Genau genommen sind es 4,4% Kohlenhydrate, die von dem Rechner auf 4% gerundet wurden.
    Im zweiten Schritt wird der prozentuale Anteil der Energie liefernden Bestandteile an der Gesamtenergie berechnet.
    Eiweiß und Kohlenhydrate liefern pro Gramm 3,5 kcal und Fett 8,5 kcal (bei Menschen gibt es leicht unterschiedliche Werte, da sie einen anderen Stoffwechsel haben).

    Man rechnet nun den Energiegehalt von Eiweiß wie folgt: 17g x 3,5 kcal = 59,5 kcal.
    Der Fettanteil hat demnach (0,5 x 8,5 kcal) 4,25 kcal und der Kohlenhydratanteil (4 x 3,5 kcal) 14 kcal.
    Die gesamte Kalorienmenge ist demnach 77,75 kcal

    Setzt man nun die Gesamtenergie von 77,75 kcal gleich 100%, so beträgt der prozentuale Anteil des Eiweißes mit 59,5 kcal 76,5%, der Fettanteil von 4,25 kcal 5,5% und schließlich der Kohlenhydratanteil von 14 kcal 18% der Gesamtenergie.

    Abgesehen davon, dass der Rechner mit einem gerundeten Kohlenhydratgehalt aus dem ersten Formular rechnet, ist der Wert relativ genau. Das „Problem“ an dieser Katzennahrung ist der sehr geringe Fettanteil. Würde die Nahrung etwas fettreicher sein, also keine magere Hühnerbrust enthalten, gäbe es ein ganz anderes Verhältnis der einzelnen Nähstoffe zueinander. Wenn es nicht medizinisch notwendig sein sollte, sehr fettarm zu füttern, würde ich die Nahrung mit etwas Fett anreichern, da Katzen ihre Energie aus Eiweiß und Fetten beziehen. Damit würde der prozentuale Fettanteil steigen und der Kohlenhydratanteil sinken.

    Ich hoffe, ich konnte die Berechnung nun etwas klarer darstellen 🙂

    Liebe Grüße,
    Tanja

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