Hier gelangen Sie zu den allgemeinen Tipps und der Haltbarmachung der Leckerlis nach dem Backen. Lesen Sie sich unbedingt die Empfehlung für das „Tempern“ durch, wenn Sie eine neue Silikon-Backmatte verwenden!

Zutaten:

80 g Parmesankäse
80 g (2 gehäufte Esslöffel) Magerquark
3 Eier Größe L

Ergibt eine Gesamtmenge von 340 g
und reicht für 1,5 Backmatten

 

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermischen, auf die Backmatten verteilen und bei 180 Grad und Umluft für 20 Minuten backen. Danach die Leckerlis unbedingt mindestens 1/2 Stunde bei 50 Grad und leicht geöffnetem Backofen in der Form lassen, damit sich die Kugeln problemlos aus der Matte lösen.

Wichtig:

Um die Nährwerte nach dem Backen mit dem Rechner bestimmen zu können, müssen sie die Leckerlimenge NACH dem Backen unbedingt auswiegen!

Nährwerte für 340 g Teig:

Eiweiß                60,8 g  (17,9 %)
Fett                     44,6 g  (13,1 %)
Kohlenhydrate   4,0 g  (1,2%)

Calcium             1118 mg  (0,329 %)
Phosphat          1253 mg  (0,368 %)
Natrium             960 mg  (0,282 %)

Energie:            606 kcal/ 2,537 MJ
Energie pro 100 g: 178,2 kcal/ 0,746 MJ

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6 Kommentare

Renate · 27. Januar 2018 um 15:10

Es gibt eine App für Android, die ich verwende. Es gibt sie bei Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=myapp.catscarbscalculator&hl=de
Ich benutze sie seit Jahren und bin zufrieden. Viel Erfolg

    Tanja · 27. Januar 2018 um 16:32

    Hallo Renate,

    vielen Dank für diesen tollen Tipp. Das wird dem einen oder anderen bestimmt sehr weiterhelfen! Ich habe mir den Rechner einmal angeschaut: dort wird der Kohlenhydratanteil auch gleich bezogen auf die Trockenmasse angezeigt. Damit ist jedes Futter, dass man damit berechnet, miteinander vergleichbar!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochendende,
    Tanja

Renate · 27. Januar 2018 um 14:57

Hallo, erstmal – toller Blog und gute Infos.
Ich habe eine Katze, die wegen einer Bauchspeicheldrüsen Entzündung Diabetikerin wurde. Mit großem Einsatz von uns beiden ist sie wieder ganz gesund geworden. In der Diabeteszeit habe ich viel über die Ernährung von Katzen gelernt und suche das Fertigfutter heute noch mit einem Kohlenhydrat Rechner aus. Ich achte sehr darauf, dass sie grundsätzlich möglichst KH reduziert ernährt wird. Bleibt das Problem mit den gekauften Leckerlis, die sie natürlich total toll findet. Da ich immer nach Alternativen suche, habe ich hierher gefunden. Und heute das erstemal die Küchlein aus Quark, Käse und Ei ausprobiert. Da ich immer getrocknetes Huhn kleingeraspelt fertig habe, kam das auch noch dazu. An sich mag sie Quark und Käse nicht, aber ist von den Küchlein total begeistert. Ich werde jetzt gleich noch mehr herstellen und habe schon eine Kugelform gefunden.
Ganz herzlichen Dank für die Ideen und Rezepte und Grüße

    Tanja · 27. Januar 2018 um 16:20

    Hallo Renate,
    es freut mich sehr, dass Ihre Katze wieder ganz gesund geworden! Ein ganz toller Erfolg!
    Viele Backmatten-Rezepte, die man im Internet so findet, enthalten meistens eine relativ große Menge an Kohlenhydraten. Daher habe ich selbst einmal ein wenig ausprobiert und anstelle von Mehl Quark verwendet.
    Wenn man Quark und Ei als Grundmasse nimmt, lassen sich so die verschiedensten Kreationen auch mit Fleisch oder Fisch herstellen. Sogar mit einem hochwertigen Nassfutter funktioniert das Rezept sehr gut.

    Liebe Grüße,
    Tanja

Bönisch · 19. Januar 2018 um 22:42

Ich verstehe das mit dem Rechner nicht so richtig. Wenn ich fertige wiege und haben zb. nur 100gr.muss ich pro 5 gr.rechnen wie komme ich auf eiweiß Prozent. Ich dachte ein Rechner der mir meine Daten anzeigt. ALS APP? Könnten Sie mir ein Beispiel mit allen Berechnungen geben. Werde leider nicht schlau daraus. Mein kleiner hat mit struvitsteine zu tun. Eiweiß, Phosphor und Magnesium Arm. Was kann ich da bei kekse /backmatten verwenden. Ei und Käse ist da ja nicht so geeignet oder. Würde mich sehr über eine Antwort freuen. LG Ramona

    Tanja · 22. Januar 2018 um 9:10

    Hallo Ramona,
    den Rechner erkläre ich Ihnen gerne 🙂 . Zunächst haben wir als Grundlage ein Rezept und die Nährwerte dazu. In unserem Fall nehmen wir das obige Rezept. Die Grundmenge des Rezeptes beträgt 340 g und ich habe die Mengenanteile der einzelnen Nährwerte dazugeschrieben. In Klammern befindet sich der jeweilige prozentuale Anteil des einzelnen Nährwertes. Man kann auch statt der Prozentangabe die Menge in Gramm pro 100 Gramm Grundmasse rechnen.
    Beispiel: in 340 g Grundmasse stecken 60,8 g Eiweiß und in 100 Gramm Grundmasse stecken 17,9 g Eiweiß. Mit diesen Angaben kann man sich die Nährwerte für jede beliebige Mengenvariante des Grundrezeptes vorab ausrechnen, bevor der Nährwertrechner benutzt wird.

    Der Rechner selbst ist keine App, sondern nur eine Berechnungshilfe für die schon vorhandenen Nährwerte. Dabei wird der individuelle Flüssigkeitsverlust beim Backen mit berücksichtigt, da er bei jedem Back- und Trocknungsvorgang unterschiedlich ist.

    Um bei unserem Beispiel zu bleiben:
    Sie stellen nun den Teig nach Rezept her, haben eine Grundmasse von 340 g und einen Eiweißgehalt von 60,8 g. Die Nährwerte dieses Rezeptes werden nun in den Rechner eingegeben. Nach dem Backen und ggf. Trocknen wird die Gesamtmenge der fertigen Leckerlies ausgewogen. Nehmen wir hier beispielsweise 200 g. Das bedeutet, dass durch das Backen und Trocknen eine Flüssigkeitsmenge von 140 g entwichen ist. Dadurch hat sich natürlich das Verhältnis der einzelnen Nährstoffe in den Leckerlies verändert. Wird nun als Gesamtmenge 200 g eingegeben, rechnet der Rechner automatisch den Anteil jedes einzelnen Nährstoffes auf eine Gesamtmenge von 5 g Leckerlies aus. Nehmen sie also 5 Gramm der fertigen Leckerlies, das entspricht eine kleine Hand voll, wissen Sie genau, wie viel der einzelnen Nährstoffe enthalten sind. In unserem Beispiel sind es 1,52 g Eiweiß pro 5 Gramm fertige Leckerlies..

    Nehmen Sie die Hälfte davon, teilen Sie die Menge durch 2 und hätten dann 0,76 g Eiweiß auf 2,5 Gramm fertige Leckerlies. Den prozentualen Anteil können Sie ebenfalls ausrechnen, indem Sie die errechneten Mengen des Rechners mit 20 multiplizieren, da Prozent ja immer „Anteil pro 100“ bedeutet. 5 g Leckerlies mal 20 ergibt eine Gesamtmenge von 100 g. Für den Eiweißgehalt in 100 g der fertigen Leckerlies bedeutet das: 1,52 g x 20 = 30,4 g oder 30,4 %.

    Ich hoffe, die Anwendung des Rechners ist nun ein wenig verständlicher geworden. Wenn trotzdem noch Fragen offen sind, schreiben Sie mir gerne.

    Zu Ihrer Bitte nach einem „Struvitstein freundlichen“ Rezept: Ich würde generell bei Harnsteinen oder der Neigung dazu keine getrockneten Leckerlies füttern. Durch den Feuchtigkeitsentzug sind sie sehr konzentriert an Mineralien, auch wenn Sie ein Rezept hätten, das etwas weniger Magnesium und Phosphor enthält. Der Hund braucht sehr viel Flüssigkeit, um die Blase immer gut zu spülen.

    Als Alternative bietet sich aber ein „Schleckerchen“ an. Ich habe dazu vor einiger Zeit einmal einen Blogartikel geschrieben: https://4pfoten-welt.de/das-schleckerchen-die-leckerli-alternative/ Das lässt sich mit breiignen Zutaten nach Wahl befüllen und ist ebenfalls eine tolle Belohnung für Hunde.

    Alles Gute und liebe Grüße,
    Tanja

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